Nord-Ostsee-Bahn verbessert Pünktlichkeit auf der Strecke Hamburg–Westerland

Kiel, 21.03.2007

Auf der Strecke Hamburg–Westerland (Sylt) waren in diesem Jahr mehr als 90 Prozent der Züge der privaten Nord-Ostsee-Bahn (NOB) pünktlich. Das geht aus den Verkehrsdaten hervor, die täglich von der NOB an die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft (LVS) übermittelt werden.

In den ersten 20 Märztagen wurde sogar zum ersten Mal eine Pünktlichkeit von annähernd 95 Prozent erzielt, während sie im Februar bereits bei knapp 94 Prozent lag. Einen Ausreißer nach unten stellte der Januar dar, in dem der NOB die Pünktlichkeitsstatistik durch die mehrtägige Streckensperrung bei Tornesch nach Entgleisen eines Güterzuges verhagelt wurde.

Besonders stolz ist NOB-Geschäftsführer Hagen Kalleja, dass der Anteil selbst verschuldeter Verspätungen kontinuierlich zurückgeht: Ihr Anteil an allen Verspätungen lag im neuen Jahr bei weniger als zwei Prozent und erreichte im März bis dato einen Bestwert von 0,63 Prozent. „Das zeigt, dass die Verbesserung der internen Organisation und die Veränderungen im Fahrzeugeinsatz die gewünschten Früchte tragen", stellt Kalleja heraus.

Er hofft nun, dass sich die Pünktlichkeit der NOB auf der Strecke Hamburg–Westerland in diesem Jahr weiterhin gut entwickelt und vor allem nicht durch äußere Einflüsse beeinträchtigt wird. 70 Prozent der Verspätungen im März auf der Strecke Hamburg–Westerland sind auf die schlechte Infrastruktur und die unzureichende Streckenkapazität zurückzuführen. 



Pressesprecherin

Christiane Lage

Christiane Lage
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