Die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) unterstreicht vor Beginn des für Freitag, 25. Februar 2011, angekündigten Warnstreiks noch einmal ihre Bereitschaft, Verhandlungen mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) aufzunehmen. „Wir halten den erneuten Warnstreik für absolut unnötig, denn wir haben die GDL bereits mehrfach zu Verhandlungen eingeladen – bis jetzt haben wir nur Absagen erhalten", so NOB-Geschäftsführer Andreas Winter. Die GDL hat Warnstreiks für die Zeit zwischen 8.30 und 11.30 Uhr angekündigt. „Möglicherweise werden erneut auf allen unseren Strecken Züge stehen bleiben und damit Gleise blockiert sein", sagt Winter. Auch nach Ende des Warnstreiks sei eventuell bis in den frühen Abend hinein mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen.
Die NOB wird bestmöglich versuchen, für vom Warnstreik betroffene Züge einen Ersatzverkehr mit Bussen einzurichten. Die Möglichkeiten sind jedoch durch die Größe des NOB-Streckennetzes und durch örtliche Begebenheiten begrenzt. So ist etwa auf dem Hindenburgdamm (Zugverbindung zur Insel Sylt) ein Ersatzverkehr mit Bussen nicht möglich, da es keine Straßenverbindung gibt.
Aktuelle Informationen erhalten Fahrgäste online auf www.nord-ostsee-bahn.de sowie beim Servicetelefon unter 0180/1018011 (3,9 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Ct./Min. aus dem Mobilfunknetz).
Die Strecken der NOB: Hamburg/Altona – Westerland, Kiel – Husum, Husum – Bad St. Peter-Ording sowie Kiel – Eckernförde.
Christiane Lage
Pressesprecherin
Ansprechpartnerin für Journalisten sowie für Medienvertreter (Dreh- und Fotogenehmigungen).