Auswirkungen des Streiks auf die Züge der NOB (Erstmeldung 4 Uhr)

Kiel, 31.03.2011

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) streikt vom 31. März (3 Uhr) bis 2. April (2 Uhr). Dies führt zu Beeinträchtigungen bei der Nord-Ostsee-Bahn (NOB). Auf der Strecke Hamburg/Altona – Westerland werden am 31. März voraussichtlich rund 50 Prozent der Züge fahren (darunter die wichtigen Pendlerzüge vom Festland auf die Insel: ab Husum 4.58 Uhr, 5.58 Uhr und 7.30 Uhr). Einen Ersatzverkehr auf die Insel Sylt einzurichten ist nicht möglich, da der Hindenburgdamm ein reiner Bahndamm ist. Auf den Strecken Kiel – Husum, Husum – Bad St. Peter-Ording und Heide – Itzehoe fahren die Züge stark eingeschränkt; zwischen Kiel – Eckernförde gar nicht. Die NOB richtet für diese Strecken Ersatzverkehre mit Bussen ein bzw. bittet die Fahrgäste, dort, wo möglich, auf die Züge der Regionalbahn Schleswig-Holstein auszuweichen. Die Busse fahren jeweils von den Bahnhofsvorplätzen ab.

Da der Streik für die Dauer von 47 Stunden angesetzt ist, kann sich die Situation im Verlauf des Tages bzw. der Tage bedingt durch den Schichtwechsel ändern.

Die NOB erfährt erst mit Streikbeginn, welche Züge auf welchen Strecken bestreikt werden. Aktuelle Informationen erhalten Fahrgäste unter www.nord-ostsee-bahn.de sowie über das Servicetelefon unter 0180/1018011 (3,9 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Ct./Min. aus dem Mobilfunknetz). Aufgrund der Vielzahl der Anfragen kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Die NOB bittet um Verständnis.

Die Strecken der NOB: Hamburg/Altona – Westerland, Kiel – Husum, Husum – Bad St. Peter-Ording sowie Kiel – Eckernförde.



Pressesprecherin

Christiane Lage

Christiane Lage
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