(7.45 Uhr) Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat angekündigt, vom 18. April (14 Uhr) bis 21. April (2 Uhr) zu streiken. Dies führt auch zu Beeinträchtigungen bei der Nord-Ostsee-Bahn (NOB). Am zweiten Tag, 19. April, fuhren trotz des Streiks erneut rund 70 Prozent aller NOB-Züge. Zudem waren Busse im Einsatz.
Ausblick für Mittwoch, 20. April 2011
Am 3. Streiktag, 20. April, fahren die Züge auf der Strecke Hamburg – Westerland im 2-Stunden-Takt – inklusive der Züge 4.58 Uhr und 5.58 Uhr ab Husum nach Sylt (Pendlerzüge). Einen Ersatzverkehr auf die Insel Sylt einzurichten ist nicht möglich, da der Hindenburgdamm ein reiner Bahndamm ist. Auf der Strecke Kiel – Husum fahren die Züge überwiegend planmäßig im 1-Stunden-Takt, ergänzend werden Busse eingesetzt. Zwischen Kiel – Eckernförde und an Stelle der zwischen Heide – Itzehoe pendelnden Züge wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Auf der Strecke Husum – Bad St. Peter-Ording fahren alle Züge. Die NOB bittet die Fahrgäste, dort, wo möglich, auf die Züge der Regionalbahn Schleswig-Holstein auszuweichen. Die Busse fahren jeweils von den Bahnhofsvorplätzen ab. (Hinweis für Redaktionen: Diese Angaben gelten bis Betriebsschluss am 20. April.)
Da der Streik für die Dauer von 60 Stunden angesetzt ist, kann sich die Situation im Verlauf des Tages bzw. der Tage bedingt durch Schichtwechsel ändern.
Die NOB erfährt erst mit Streikbeginn, welche Züge auf welchen Strecken bestreikt werden. Aktuelle Informationen erhalten Fahrgäste unter www.nord-ostsee-bahn.de sowie über das Servicetelefon unter 0180/1018011 (3,9 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Ct./Min. aus dem Mobilfunknetz). Aufgrund der Vielzahl der Anfragen kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Die NOB bittet um Verständnis.
Die Strecken der NOB: Hamburg/Altona – Westerland, Kiel – Husum, Husum – Bad St. Peter-Ording sowie Kiel – Eckernförde.
Christiane Lage
Pressesprecherin
Ansprechpartnerin für Journalisten sowie für Medienvertreter (Dreh- und Fotogenehmigungen).