Die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) mit Sitz in Kiel ist ein privatwirtschaftliches Eisenbahnverkehrsunternehmen. Die Züge der NOB fahren im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein und bringen Fahrgäste von Hamburg über Itzehoe, Heide Husum und Niebüll bis nach Westerland auf der Ferieninsel Sylt. Von Niebüll aus ist mit der Verbindung nach Tondern auch Dänemark mit der Nord-Ostsee-Bahn erreichbar. Die Landeshauptstadt Kiel verbindet die NOB mit Eckernförde sowie über Rendsburg und Schleswig mit Husum und von dort weiter nach Bad St. Peter-Ording.
Abgerundet wird das Bahnangebot durch den Einsatz von modernen Bussen. Mit den beiden Tochtergesellschaften Rohde Verkehrsbetriebe GmbH aus Husum und der Norddeutsche Verkehrsbetriebe GmbH mit den Betriebsstätten in Niebüll und Itzehoe kann unseren Fahrgästen Bus und Bahn aus einer Hand angeboten werden. Neben dem Linien-, Stadt- und Reiseverkehr der Tochtergesellschaften betreibt die NOB auch den Schnellbus zwischen Glückstadt und Brunsbüttel auf eigenes wirtschaftliches Risiko.
Geschäftsführer der Nord-Ostsee-Bahn GmbH sind Olaf Ernst und Andreas Winter. Die NOB ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Veolia Verkehr GmbH (Berlin).
| Historie |
| 5. November 2000: Aufnahme des Verkehrs auf den Strecken Kiel – Husum und Husum – Bad St. Peter-Ording sowie in Kooperation mit der DB Regio 50 Prozent der Leistung auf der Strecke Kiel – Neumünster. Diese Strecken waren zuvor als "Netz Nord" vom Land Schleswig-Holstein im Wettbewerb ausgeschrieben worden. |
| Im April 2003 Übernahme der Strecke Niebüll – Tønder (DK) |
| November 2003 bis Fahrplanwechsel Dezember 2005: „Flensburg-Express" Hamburg – Flensburg - Padborg (DK). Die NOB sprang kurzfristig für einen insolventen Betreiber ein. |
| Im Januar 2004 erwirbt die NOB die Mehrheitsanteile Busunternehmen Niebüller Verkehrsbetriebe GmbH (NVB, heute Norddeutsche Verkehrsbetriebe GmbH). |
| Am 11. Dezember 2005 wird der Betrieb auf der Strecke Hamburg-Altona – Westerland/Sylt aufgenommen. |
| Im Januar 2006 werden die in Husum ansässige Rohde Verkehrsbetriebe GmbH sowie die Steinburger Linien in die NOB integriert. |
| Im April 2006 startet die NOB den Schnellbus von Brunsbüttel – Glückstadt auf eigenes wirtschaftliches Risiko. |
| Im Dezember 2008 wird mit der DB Regio eine Strecke getauscht: Die NOB fährt statt der Leistungen Kiel - Neumünster die Verstärkerleistungen zwischen Kiel - Eckernförde. |
| Ebenfalls im Dezember 2008 startet die NOB in Kooperation mit der Autokraft GmbH den Schnellbus Kiel – Jevenstedt („Dreedusendveerhunnert"). |
| Unternehmenssitz: | Kiel |
| Eigentümer: | Veolia Verkehr GmbH, Berlin (100%) |
| Geschäftsführer: | Olaf Ernst, Andreas Winter |
| Mitarbeiterzahl: | rund 250 Mitarbeiter, davon 8 Auszubildende (Stand 30.9.2009) |
| Zugkilometer: | ca. 6,6 Mio. pro Jahr |
| Fahrgäste: | ca. 9,3 Mio. pro Jahr |
| Streckenlänge: | 431 km |
| NOB-Strecken: | Kiel – Husum Husum – Bad St. Peter-Ording Niebüll – Tønder (DK) Kiel – Eckernförde Hamburg-Altona – Westerland/Sylt Schnellbus: Brunsbüttel – Glückstadt |
Die Nord-Ostsee-Bahn ist ein nach der internationalen Norm ISO 9001 zertifiziertes Unternehmen.