Die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) mit Sitz in Kiel ist ein privatwirtschaftliches Eisenbahnverkehrsunternehmen. Die Züge der NOB fahren im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein und bringen Fahrgäste von Hamburg über Itzehoe, Heide, Husum und Niebüll bis nach Westerland auf der Ferieninsel Sylt.
Abgerundet wird das Bahnangebot durch den Einsatz von modernen Bussen. Mit den beiden Tochtergesellschaften Rohde Verkehrsbetriebe GmbH mit Betriebsteilen in Husum und Eutin und der Norddeutsche Verkehrsbetriebe GmbH mit den Betriebsteilen in Niebüll und Itzehoe kann unseren Fahrgästen Bus und Bahn aus einer Hand angeboten werden.
Geschäftsführerin der Nord-Ostsee-Bahn GmbH ist Martina Sandow. Die NOB ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Veolia Verkehr GmbH (Berlin).
| Historie |
| 5. November 2000: Aufnahme des Verkehrs auf den Strecken Kiel – Husum und Husum – Bad St. Peter-Ording sowie in Kooperation mit der DB Regio 50 Prozent der Leistung auf der Strecke Kiel – Neumünster. Diese Strecken waren zuvor als "Netz Nord" vom Land Schleswig-Holstein im Wettbewerb ausgeschrieben worden. |
| Im April 2003 Übernahme der Strecke Niebüll – Tønder (DK) |
| November 2003 bis Fahrplanwechsel Dezember 2005: „Flensburg-Express" Hamburg – Flensburg - Padborg (DK). Die NOB sprang kurzfristig für einen insolventen Betreiber ein. |
| Im Januar 2004 erwirbt die NOB die Mehrheitsanteile Busunternehmen Niebüller Verkehrsbetriebe GmbH (NVB, heute Norddeutsche Verkehrsbetriebe GmbH). |
| Am 11. Dezember 2005 wird der Betrieb auf der Strecke Hamburg-Altona – Westerland/Sylt aufgenommen. |
| Im Januar 2006 werden die in Husum ansässige Rohde Verkehrsbetriebe GmbH sowie die Steinburger Linien in die NOB integriert. |
| Im April 2006 startet die NOB den Schnellbus von Brunsbüttel – Glückstadt auf eigenes wirtschaftliches Risiko. |
| Im Dezember 2008 startet die NOB in Kooperation mit der Autokraft GmbH den Schnellbus Kiel – Jevenstedt („Dreedusendveerhunnert"). Die Linie wurde aus wirtschaftlichen Gründen zum 31. März 2010 eingestellt. Mehr... |
| Im April 2009 wird mit der DB Regio eine Strecke getauscht: Die NOB fährt statt der Leistungen Kiel – Neumünster die Verstärkerleistungen zwischen Kiel – Eckernförde. |
| Am 12. Dezember 2010 wird die Strecke Niebüll – Tønder (DK) vertragsgemäß an die Unternehmen Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll GmbH und ARRIVA abgegeben. |
| Mit Ablauf des 31. Juli 2011 wird die eigenwirtschaftlich finanzierte Schnellbuslinie 6300 Brunsbüttel – Glückstadt, bei einem jährlichen Defizit von circa 80.000 Euro, nach über fünf Jahren aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. |
| Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 gibt die NOB das Netz Nord (Kiel – Husum, Husum – Bad St. Peter-Ording, Kiel – Eckernförde) an den neuen Betreiber RegionalBahn Schleswig-Holstein (RB SH) ab. Dem Betreiberwechsel ging die Ausschreibung durch das Land Schleswig-Holstein voraus. |
| Unternehmenssitz: | Kiel |
| Eigentümer: | Veolia Verkehr GmbH, Berlin (100%) |
| Geschäftsführerin: | Martina Sandow |
| Mitarbeiterzahl: | rund 350 Mitarbeiter (inkl. Werkstatt und Tochtergesellschaften) |
| Zugkilometer: | ca. 4,2 Mio./Jahr |
| Fahrgäste: | ca. 10,2 Mio./Jahr (inkl. Tochtergesellschaften) |
| Streckenlänge: | 238 km |
| NOB-Strecken: | Hamburg-Altona – Westerland/Sylt |